| Kommandant | |||
|---|---|---|---|
| Klaus Funk | Mörikestr. 1 | Tel. 07582/663 | mailto: klaus.dieter.funk@t-online.de![]() |
| Stellvertretender Kommandant | |||
| Arthur Zell | Schillerstr. | Tel. 07582/87 60 | mailto: Arthur.Zell@t-online.de![]() |
| Jugendwart | |||
|---|---|---|---|
| Andreas Golms | Uhlandstraße 14 | ||
| Stellvertretende Jugendwarte | |||
| Reiner Dangel | Biberacher Str. 8 | Tel: 07582/92 63 19 | mailto: loewen-oggelshausen@t-online.de |
| Andreas Golms | Uhlandstr. 2 | Tel: 07582/95 37 | mailto: andreas_golms@web.de![]() |
| Wolfgang Rieger | Goethestr. 15 | Tel. 07582/93 45 94 | mailto:Rieger.wolfgang@gmx.de![]() |
In einem Gemeinderatsprotokoll von 1886 wird die Freiwillige Feuerwehr erstmals erwähnt.
Bis zur Machtübernahme Hitlers gab es in der Gemeinde nur eine Pflichtfeuerwehr, die aber trotz guter Ausrüstung weitgehend machtlos war, weil bei Brandeinsätzen das nötige Löschwasser fehlte. Auch waren noch im 18. Jahrhundert viele Häuser mit Stroh gedeckt, was die Ausdehnung eines Brandes besonders förderte. Diesem Umstand ist es auch zuzuschreiben, dass früher so viele Großbrände in der Gemeinde vorkamen.
1824 brannten 17 Häuser total ab. Der Brand entstand in Gebäude Nr. 54 bei Landwirt Lutz. 1848 brannten wieder 8-10 Häuser ab. Dieser Brand entstand in Gebäude Nr. 61 bei Landwirt Grimm. 1873 brannte das Gasthaus "Zum Löwen" zum zweitenmal ab und im gleichen Jahre das Gebäude Nr. 115 von Josef Hader. Am 27. Dezember 1902, brannte das Gebäude Nr. 14/1 des Julius Koch total ab. Brandursache waren zündelnde Kinder. 1909 brannten am 9. Mai 4 Gebäude nieder. Es waren dies die Gebäude Rieger, Nr. 38, Lamp, Nr. 39, Erhart, Nr. 40, und Hummler, Nr. 44. Erhart trat seinen Platz an die Nachbarn ab und baute an der Biberacher Straße auf das Grundstück des Karl Maikler. 1916 brannte das Haus des Josef Ströbele. 1925 brannte das Doppelhaus Schocker, Nr. 22, ab. 1928 brannten die 3 Häuser Bauer, Abele und Hummler hinter der Kirche. 1929 brannte das Haus von Georg Schilling, Nr. 35. 1930 brannte das Gebäude von Oswald Miehle ab. 1931 brannten 2 Häuser von Josef Maikler mit angebautem Stadel (Gebäude Nr. 1 und 2) und Gebäude Nr. 74 von Karl Widmann ab. 1932 brannten wieder 2 Häuser, das zweite Haus des Georg Schilling und das Haus Bammert. 1933 brannten ebenfalls 2 Häuser, nämlich das des Franz Rehm und des Josef Schmid beim Friedhof. Alle genannten Gebäude wurden wieder aufgebaut. Die seit Bestehen der Zentralwasserversorgung ausgebrochenen Brände konnten in der Hauptsache durch direkten Anschluss der Schläuche an die Hydranten auf ihre Herde beschränkt werden, so dass bei Eintreffen der Riedlinger Motorspritze die Gefahr regelmäßig behoben war.
Es hat sich gezeigt, dass die Feuerlöschhydranten bei schneller und kundiger Handhabung bei der Brandbekämpfung auf dem Lande von ausschlaggebender Bedeutung sind. 1945 wurde von der Gemeinde Reichenbach eine Kleinmotorspritze (TS 8 auf TSU) erworben. 1938 wurde am Haldenweg der vorhandene Brunnenteich zu einem Feuerlöschteich mit Badegelegenheit mit 700 cbm Fassungsraum ausgebaut. Leider hat jugendlicher Übermut und Verständnislosigkeit die vorbildliche Badeanlage demoliert, obwohl gerade die Jugend Nutznießer dieser gemeinnützigen Anlage sein sollte. Für den oberen Ortsteil ist der Feuerlöschteich aber so gelegen, dass die vorhandenen Druckschläuche unzulänglich sind, und ein Anschluss an diesem Teich nur bei Zusammenarbeit mehrerer Motorspritzen in Frage kommen kann. Durch die Neuregelung des Feuerlöschwesens nach dem Kriege wurden auf Anordnung der französischen Militärregierung die Feuerwehren in ihrer Mannschaftsstärke ganz erheblich verringert. Die Gemeinde Oggelshausen hatte 1948 nur noch eine Löschgemeinschaft mit einem Obmann an der Spitze. Die Männer, die berufen waren, in der Gemeinde den Feuerschutz zu tätigen, mussten Idealisten sein und voller Hingabe ihren gemeinnützigen Dienst tun. Bei einer Stärke der Löschgemeinschaft von 18 Mann musste jeder Feuerwehrmann voll und ganz bei der Sache sein, wenn sein Einsatz bei einem Brand erfolgreich sein sollte. Im April 196 7 beschloss der Gemeinderat, die räumlichen Verhältnisse der Feuerwehr zu verbessern. Dies führte schließlich dazu, dass der freie Raum der Gefrieranlage umgebaut und als Feuerwehrgeräteraum genutzt wurde. Die Bauarbeiten führte die Fa. Dangel durch, und die Kosten beliefen sich nach Fertigstellung auf 9200,- DM. Auf Vorschlag des Landratsamtes trat die Gemeinde im Jahr 1973 dem Kreisfeuerlöschverband bei. Dieser Verband sah seine Aufgabe darin, die Überlandhilfe sicherzustellen, sowie die Beschaffung, Unterhaltung und Benutzung gemeinsamer Feuerwehreinrichtungen der Stützpunktfeuerwehren zu regeln. Im Jahr 1982 wurde von der Gemeinde Maselheim ein gebrauchter Feuerlöschanhänger zum Preis von 3000,- DM erworben. Ein Jahr später wurden eine Aluminiumleiter und neue Uniformen angeschafft. 1982 wurde das Gerätehaus in der alten Gefrieranlage weiter ausgebaut und im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes neu verputzt. Heute ist die Freiwillige Feuerwehr im ehemaligen Farrenstallgebäude untergebracht. Die Umbaumaßnahmen erbrachten die Feuerwehrangehörigen in Eigenleistung. Der Sachaufwand belief sich auf etwa 10000,-DM.
Von 1956 bis 1983 waren Franz Weber und Eugen Schmid die Kommandanten. Nachfolger wurde Franz Waidmann, der 1987 nach 40jähriger Zugehörigkeit zur Feuerwehr sein Amt an Klaus Funk übergab. Franz Waidmann, Philipp Geiger und Erwin Munding erhielten 1987 aus der Hand von Landrat Dr. Steuer für pflichtbewusste Dienstausübung die goldene Ehrennadel.
Im Jahre 1986 wurde ein gebrauchtes Feuerlöschfahrzeug angeschafft. 1987 hatte die Feuerwehr 25 Mitglieder.
Ein fast neuwertiges Fahrzeug mit eigens auf die Oggelshauser Feuerwehr zugeschnittenen Ausstattung wurde im Jahr 2008 erworben.
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